Rezension: The Inheritance Games – Jennifer Lynn Barnes

Heute gibt es für euch die Rezension zu „The Inheritance Games“. Wenn ihr Jugendthriller und Rätsel gerne mögt, solltet ihr unbedingt weiterlesen.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle herzlich beim Verlag bedanken möchte.

Spannend mit absolutem Suchtpotential. Die Vorfreude auf Band 2 ist gewaltig!

Kurzrezension Bunt.gelesen

Klappentext:

50 Milliarden Dollar – Eine unbekannte Erbin – Vier mörderische Nachkommen

Avery Grambs hat einen Plan: Highschool überleben, Stipendium abgreifen und dann – nichts wie raus hier. Doch all das ist Geschichte, als der Multimilliardär Tobias Hawthorne stirbt und Avery fast sein gesamtes Vermögen hinterlässt. Der Haken daran? Avery hat keine Ahnung, wer der Mann war.

Um ihr Erbe anzutreten, muss Avery in das gigantische Hawthorne House einziehen, wo jeder Raum von der Liebe des alten Mannes zu Rätseln und Geheimnissen zeugt. Ungünstigerweise beherbergt es aber auch dessen gerade frisch enterbte Familie. Allen voran die vier Hawthorne-Enkelsöhne: faszinierend, attraktiv und gefährlich.

Gefangen in dieser schillernden Welt aus Reichtum und Privilegien, muss Avery sich auf ein Spiel aus Intrige und Kalkül einlassen, wenn sie überleben will.

Verlag: Cbt

ISBN: 978-3-570-31432-6

Seitenzahl: 400 Seiten

Erscheinungsdatum: 10.01.2022

Seriously: New Adult Elemente, vier sehr interessante Hawthorne-Enkelsöhne und im Vordergrund ein Rätsel, welches es zu lösen gilt – Ich war ab Seite eins hin und weg. Nach “Magpie Society” habe ich Jugendthriller für mich entdeckt und “The Inheritance games” hat mich nicht enttäuscht. 

Zu Beginn liegt der Fokus darauf die Protagonistin Avery Grambs kennenzulernen. Durch die Ich Perspektive ist bei mir sehr schnell eine gewisse Nähe entstanden. Zu beginn merkt man sehr schnell, dass Avery vor allem ein will: eine stabile Zukunft. Sehr zielstrebig arbeitet Sie daran ein Stipendium zu bekommen und die Wahl ihres zukünftigen Berufs trifft sie vor allem mit dem Kopf. In ihrer Situation für mich durchaus nachvollziehbar: Ihre einzige Angehörige ist ihre Schwester und neben der Schule muss sie hart arbeiten um das finanzielle loch stopfen zu können – auch wenn Libby, ihre Schwester, dies kaum annehmen möchte. Dabei zeigt sich jedoch auch direkt ihr großes Herz, statt nur an sich zu denken ist eine ihrer größten Freuden Harry, einem Obdachlosen, nach einer gewonnenen Schachpartie das Frühstück zu bezahlen. Im gesamten war Sie mir sehr sympathisch, auch wenn Sie im Vergleich mit den vier Enkelsöhnen am Ende etwas blass bleibt. 

Aber gegen die Hawthornes kommt mit Sicherheit kaum jemand an. Die Attribute düster, geheimnisvoll, ausdrucksstark und absolut anziehend treffen zu 100% auf Grayson, Jameson, Nash & Xander zu. Gegenüber  Avery haben die vier zwei große Vorteile: 1) Sie sind es von klein auf gewohnt die Rätsel ihres Großvaters zu lösen und 2) sind Sie in Hawthorne House und der dazugehörigen Welt voll Reichtum und Privilegien aber auch Intrigen aufgewachsen. Aber auch Avery wurde von klein auf von ihrer Mutter zu spielen herausgefordert – die Perfekte Vorraussetzung für “The Inheritance Games”.  

Nachdem Grayson Hawthorne Avery aufgespürt hat geht es für Sie und Libby direkt nach Texas ins Hawthorne Haus zur Eröffnung des Testaments von Tobias Hawthorne. Wo wir beim nächsten Highlight des Buches wären: Hawthorne House – ein absolut geniales Setting und fantastischer als man sich vorstellen könnte. Allein das Haus bietet so viel was es zu entdecken gilt und der detaillierte Schreibstil von Jennifer Lynn Barnes fasst wirklich jede wichtige Kleinigkeit mit ein, auch wenn ich gerade dadurch von Anfang an mitgerätselt habe, hatte ich bis zum Ende überhaupt keine Ahnung. Ich habe jede einzelne Beschreibung geliebt und formlich darauf gewartet die nächsten Flügel, Zimmer und Geheimgänge des Hauses zu entdecken.  

Die Story hat mich zum Rätseln eingeladen und bis zum Ende bin ich der Lösung nicht mal nahegekommen. Durch die Hawthorne Enkel wurde es nie langweilig und die verschiedenen Rätsel haben die Spannung hochgehalten. Ich habe es geliebt die individuellen Geheimnisse der vier zu Erfahren und ihre Charaktere zu beobachten.  

Der Schreibstil von Jennifer Lynn Barnes hat mich von Anfang an überzeugt, die Art und Weise wie die Rätsel eingebracht wurden war unglaublich spannend. Die vielen beschriebenen Details haben mir einen guten Überblick über das Setting gegeben und ich habe es geliebt wie sich am Ende (fast) alles zueinander gefügt hat.  

Wenn ihr also wissen wollt, warum ausgerechnet Avery als Erbin gewählt wurde und was es mit dem Rätsel von Tobias Hawthorne auf sich hat, solltet ihr das Buch unbedingt lesen… 

„The Inheritance Games“ ist ein Jugendthriller welche mich definitiv überzeugen konnte. Wenn ihr Lust auf Spannung, etwas Thrill und viele Rätsel habt, solltet ihr dem Buch unbedingt eine Chance geben.

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