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Rezension: Wie das Leuchten von Bernstein – Nele Blohm

Guten Abend meine lieben, heute gibt es nach längerer Zeit mal wieder eine Rezension von mir. Mit „Wie das Leuchten von Bernstein“ verschlägt es uns auf die schöne Insel Hiddensee und damit gibt’s eine Menge Urlaubsgefühl.

Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar von der Bloggerjury erhalten, wofür ich mich sehr herzlich bedanken möchte. Natürlich gibt’s aber meinen persönlichen Leseeindruck für euch.

Ein tolles Setting mit Wohlfühlgarantie..

Kurzrezension Bunt.gelesen

Klappentext:

Maries Verlobter Jan verschwindet mal eben nach Südostasien für einen Selbstfindungstrip. Völlig vor den Kopf gestoßen, flieht Marie auf ihre Heimatinsel Hiddensee, ins Reetdach-Hotel von Oma Gertrud.

Dort trifft sie ihre Jugendliebe wieder, den Bernsteinschmied Ole. Ihn hatte sie vor zehn Jahren von heute auf morgen verlassen. Die Erklärung dafür ist sie ihm noch schuldig. Nur hat die dummerweise genau mit dem Familiengeheimnis zu tun, an das sie nie wieder denken wollte. Nun wirbelt der Ostseewind alte Gefühle und neue Chancen auf…

Verlag: Heyne

ISBN: 9783453425415

Seitenzahl: 352

Erscheinungsdatum: 13.04.2021

Ich liebe Bücher mit einem liebevollen Setting und am liebsten in Kombination mit einem kleinen Städtchen mit eigensinnigen Einwohnern – diese Kriterien erfüllt Nele Blohm mit Hiddensee eindeutig. Charaktere wie die Inselschamanin Irmgard aber auch Oma Gertrud haben es mir eindeutig angetan. Ganz nebenbei macht natürlich auch das Cover bereits Lust auf Meer und davon bekommt man innerhalb der Geschichte noch sehr viel mehr. Zwischen Sand und Meer gibt’s einiges zu entdecken.

Die Protagonistin Marie lernen wir kennen, während ihr Leben in Scherben liegt: ihr Verlobter Jan verschwindet Hals über Kopf nach Südostasien, ihre Wohnung ist verloren und ihren kleinen Blumenladen muss sie schließen. Um all dem zu entgehen flieht sie auf ihre Heimatinsel Hiddensee auf der Oma Gertrud ein Hotel betreibt. Für Marie hatte ich zunächst sehr viel Mitleid übrig, Stück für Stück ging es aber darüber hinaus, da Nele Blohm hier eine tolle junge Frau kreiert hat. Leider ist das Drama für Marie aber auch auf Hiddensee nicht vorbei, da plötzlich ihre Jugendliebe vor ihr steht, dem sie noch eine Erklärung schuldig ist.

Insgesamt hat mir der Aufbau der Geschichte sehr gut gefallen, das Familiengeheimnis war für mich sehr spannend und ich konnte die Auflösung kaum erwarten. Durch das liebevoll und detailliert beschriebene Setting habe ich mich während des Lesens sehr wohl gefühlt. Besonder gut hat mir dabei gefallen, dass das Setting in Deutschland stattfindet und somit nochmal deutlich greifbarer wird. Nur am Ende hatte ich einen Kritikpunkt, welchen ich aber nicht hier erklären will, da ich euch sonst das Lesevergnügen nehmen könnte.

Wer bereits ein wenig recherchiert hat, wird festgestellt haben, dass hinter Nele Blohm Mila Summers steckt und damit eine meiner liebsten Autorinnen. Daher ist es auch kein Wunder, dass mir der Schreibstil sehr gut gefällt und ich mich sehr wohl gefühlt habe. Mit Humor, tollen Beschreibungen der Umgebung und viel Herz konnte Nele Blohm mich hier absolut überzeugen.

Falls ihr Lust auf eine tolle Sommerromanze mit viel Urlaubsgefühl habt, kann ich euch das Buch nur empfehlen. Falls ihr danach Lust auf Nachschub habt, schaut doch mal nach der Cornwall Reihe von Mila Summers in meinen Rezensionen.

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