Rezension: Bestes Brot genießen – Oliver Brachat & Tobias Rauschenberger

Hallo meine lieben, heute melde ich mich zwischen den Tagen zurück mit meiner heiligen Bibel des Backens. „Bestes Brot genießen“ ist vor einiger Zeit aus dem Bassermann Verlag bei mir eingezogen und vor der Rezension habe ich es mir nicht nehmen lassen die Rezepte für euch auf Herz und Nieren zu testen. Und was soll ich sagen, nach über 20 verschiedenen getesteten Leckereien bekommt ihr heute meine Meinung zu dem Buch.

Das Buch ist als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal zu mir gekommen, wofür ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte. Meine Meinung wird dadurch jedoch wie immer nicht beeinflusst.

Ganz egal ob Erfahren oder Anfänger, hier findet jeder tolle Rezepte und Tricks.

Kurzrezension Bunt.gelesen

Klappentext:

Brote & Brötchen mit Sauerteig & Hefe. Heute ist es gar nicht so einfach, ein gutes Brot zu bekommen – selbst in der Großstadt. Denn viele Brote sind mit Zutaten versetzt, die darin eigentlich nichts zu suchen haben. Doch so richtig genießen lässt sich Brot nur, wenn man weiß, woraus es gemacht ist. Hat man es dazu noch selbst geknetet, geformt, in den Ofen geschoben und gebacken, schmeckt es gleich noch mal so gut. Und Brotbacken ist so einfach. Jeder sollte es man gemacht haben.

Verlag: Bassermann

ISBN: 978 – 3 – 8094 – 4337 – 7

Seitenzahl: 176

Erscheinungsdatum: 09.11.2020

Ich muss gestehen, obwohl das Backen mir seit einiger Zeit eine große Freude bereitet, habe ich mich meist durch das Internet gesucht um neue Rezepte zu finden, oder Tipps zu finden um ein noch besseres Ergebnis zu erzielen. Seitdem „Bestes Brot genießen“ eingezogen ist, hole ich meine Informationen aber nur noch aus diesem Buch. Neben den Rezepten gibt es einige nützliche Tipps und Tricks aber auch Grundlagen welche wunderbar verständlich erklärt werden. Dabei hat mir das Buch vor allem geholfen mehr Spannung in den Teig zu bekommen, wodurch das Brot meist noch besser wird.

Fangen wir mal vorne an, bei der Gestaltung und dem Aufbau. Die Gestaltung ist in meinen Augen sehr gelungen, zu jedem Rezept gibt es ein ansehnliches Bild, welches Lust darauf macht das Rezept selbst zu probieren. Der Aufbau ist in meinen Augen sehr übersichtlich und man findet Grundlagen, herzhafte Rezepte sowie süße und auch besondere Rezepte.

Die Texte sind alle sehr verständlich geschrieben und vermitteln gleichzeitig das benötigte Hintergrundwissen. Gerade die Grundlagen Kapitel haben mir sehr geholfen und gefallen mir richtig gut. Komplexere Arbeitsschritte sind hier nicht nur Schritt für Schritt beschrieben, sondern sind auch zur besseren Verständlichkeit mit Bildern hinterlegt.

Kommen wir nun zum Herzstück, die Rezepte. Auch hier sind die Arbeitsschritte leicht verständlich beschrieben und bieten sich daher auch für Anfänger an. Zu jeden Rezept gibt es neben der Beschreibung eine Liste der Zutaten sowie Angaben zur Menge, der Arbeitszeit, Teigruhe, Backzeit sowie des Schweregrads. Bei den Grundlagen wird immer wieder auf die vorherigen Kapitel verwiesen, was mir gut gefällt.

Ich komme mit der Beschreibung sehr gut klar und habe unter unseren probierten Rezepten bereits einige Favoriten welche bereits mehrfach gebacken wurden, allen voran das Schwarzwälder Bauernbrot, welches uns beiden unglaublich gut schmeckt. Aber auch Baguettes, Hamburger Brötchen, Sonntagsbrötchen und diverse andere Brote haben es schon in unseren Backofen geschafft. Die Zutaten für die meisten Rezepte hatte ich bereits zuhause oder konnte sie einfach im Laden um die Ecke besorgen, nur bei einigen wenigen Bestandteile musste ich auch das Internet zurückgreifen.

Wie ihr bereits merken solltet, habe ich meinen persönlichen Holy Grale in Bezug auf Backbücher bereits gefunden, aber es wäre ja auch zu schön wenn ich gar nichts zu meckern hätte. Was mich wirklich regelmäßig aufregt ist die Mengenangabe. Bei einigen Rezepten ist das Rezept für mehrere Brote (z.B. 4) ausgelegt, natürlich hat man dann wunderschöne gerade Angaben für den Teig, ich stehe aber jedes mal in der Küche und darf rechnen. Gerade am Anfang habe ich diesen Punkt häufig vergessen und stand plötzlich mit seeeeeeehr viel Teig für uns zwei da. Aber auch wenn ich damit wirklich auf dem Kriegsfuß stehe, liebe ich dieses Buch einfach und werde es mit Sicherheit noch lange nutzen.

Ich kann das Buch mit einem guten Gewissen jedem empfehlen der Lust hat zu backen. Ganz egal ob Anfänger oder Profi, ich denke hier kann jeder etwas entdecken. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, wenn ich wieder etwas probiert habe und erfreue mich weiterhin täglich an diesem Buch.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Erstelle deine Website mit WordPress.com
Jetzt starten
<span>%d</span> Bloggern gefällt das: