Rezension: The Brooklyn Years: was von uns bleibt – Sarina Bowen

Hallo meine lieben, heute bekommt ihr von mir die Rezension vom ersten Teil der Brooklyn Years Reihe. Nachdem mir The Ivy Years schon richtig gut gefallen haben, musste ich unbedingt den Auftakt der erwachsen gewordenen Fortsetzungen lesen und heute erzähle ich euch, wie es mir gefallen hat.

Das Buch wurde mir über die Netgalley zur Verfügung gestellt, wofür ich mich gerne nochmal bedanken möchte. An meiner Meinung ändert dies natürlich wie immer nichts.

Eine tolle Geschichte für zwischendurch. In meinen Augen war sie jedoch weniger emotional und tiefgründig als The Ivy Years.

Kurzrezension bunt.gelesen

Klappentext:

Sie zu küssen fühlte sich an, wie endlich nach Hause zu kommen …

Leo Trevi will nur zwei Dinge im Leben: endlich über seine große Liebe Georgia hinwegkommen und nach dem College ein erfolgreicher NHL-Spieler werden. Doch bereits am ersten Tag bei den Brooklyn Bruisers, seinem neuen Eishockeyverein, scheint beides gewaltig schiefzugehen! Der Coach will ihn nicht in seinem Team haben, und die Pressesprecherin ist niemand anderes als Georgia Worthington – seine Ex-Freundin, die sein Herz auch nach all den Jahren noch fest im Griff hat …

Verlag: LYX

ISBN: 9783736312883

Seitenzahl: 400

Erscheinungsdatum: 30.09.2020

Die Ivy Years haben mir durchweg gut gefallen, daher war ich total gespannt auf The Brooklyn Years. Leider ist der Auftakt für mich „nur“ im Mittelfeld gelandet, warum genau erkläre ich euch jetzt.

Der Anteil an Eis Hockey und das damit verbundene Setting haben mir total gut gefallen, auch die Ortswechsel innerhalb des Buches da die Mannschaft auf Auswärtsspiele musste. Ich bin eigentlich kein Eis Hockey Fan, aber Sarina Bowen konnte mich damit wieder überzeugen.

Die Story an sich ist eine schöne Second Chance Story und sowohl Leo als auch Georgia haben mir sehr gut gefallen, vor allem gemeinsam. Allerdings wurde mir in der gesamten Geschichte zu wenig kommuniziert obwohl ich bereits nach wenigen Kapiteln der Meinung war es müsste unbedingt mal Klarheit geschaffen werden.

Durch diese Unklarheiten kommt es relativ schnell zu Spannungen, welche sich durch das gesamte Buch bis fast zum Ende ziehen. Leider empfand ich genau diese Spannungen als Hauptthema, welche alles überdecken. Mir kam zum Beispiel die Vergangenheit der beiden und vor allem Georgias Erlebnis viel zu kurz, da hatte ich nach der Triggerwarnung mehr erwartet. Insgesamt lief die Storyline dadurch auch nur sehr langsam und ich hatte lange das Gefühl auf der Stelle zu treten, wodurch sich der Mittelteil wirklich lange gezogen hat.

Dann hat das ganze endlich Fahrt aufgenommen und mich auch zum Ende hin total mitgenommen – leider allerdings nur die letzten ca. 10 Kapitel. Wäre das gesamte Buch so verlaufen, wäre es definitiv eine 5 Sterne Bewertung geworden, aber leider kann mich das Ende nicht über das gesamte vorherige Buch hinweg trösten. Schade eigentlich.

Der Schreibstil war wie gewohnt sehr leicht, ohne komplizierte verschachtelte Sätze und super um zwischendurch abzuschalten. Womit ich allerdings zu kämpfen hatte, war die Erzählperspektive der dritten Person. Allerdings war diese zwischen den Kapiteln wechselnd personenbezogen. Ab und zu musste ich wirklich nachsehen, ob ich gerade noch auf dem richtigen Dampfer bin, das war etwas verwirrend.

Ich werde den restlichen Teilen definitiv eine Chance geben, für alles andere haben mir andere Bücher der Autorin zu gut gefallen und vielleicht ist bereits der nächste Teil wieder mehr nach meinem Geschmack.

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