Rezension: Das Flüstern der Magie – Laura Kneidl

Guten Abend meine lieben, heute gibt es eine Rezension aus dem Bereich „der Klappentext hat viel mehr versprochen…“. Bereits vor der VÖ wurde ich auf das neue Buch von Laura Kneidl aufmerksam, der Klappentext hat mich total angesprochen und ich war angefixt. Warum das nicht lange angehalten hat, erfahrt ihr heute.

Vergesst bitte nicht, dass es hier um meine subjektive Meinung geht und es viele Leute gibt, denen das Buch sehr gut gefallen hat. Macht euch im Zweifel euer eigenes Bild und urteilt erst danach für euch.

Leider konnte das Buch mit meinen Erwartungen nicht mithalten.

Kurzrezension Bunt.gelesen

Klappentext:

Das neue Fantasyabenteuer von Bestsellerautorin Laura Kneidl führt in die magische Stadt Edinburgh! Die 19-jährige Fallon besitzt das Talent die Magie zu spüren. Daher betreut sie in der schottischen Hauptstadt ein Archiv für magische Gegenstände, die für Unwissende zum Risiko werden können. Eines Nachts trifft Fallon auf den geheimnisvollen Reed, mit dem sie sofort etwas zu verbinden scheint. Doch Reed hintergeht sie und entwendet einen magischen Gegenstand aus ihrem Archiv. Damit bringt er nicht nur Fallon in Bedrängnis, sondern auch die Einwohner Edinburghs in große Gefahr … 

Verlag: Piper

ISBN: 9783492705691

Seitenzahl: 400

Erscheinungsdatum: 04.05.2020

Die Grundidee des Buches fand ich total spannend, Fallon die ein Archiv mit magischen Artefakten leitet konnte mich erstmal in ihren Bann ziehen. Dazu noch eine Prise Romance / New Adult und dann auch noch von Laura Kneidl – das kann nur gut werden… Dachte ich.

Leider kamen die magischen Artefakte für mich ein wenig zu kurz, ich hätte gerne viel mehr von ihnen Erfahren und auch über Fallons Tätigkeit. Für mich war die Story leider sehr flach, ohne viel Inhalt und an vielen Stellen vorhersehbar. Ebenso fehlte mir ein wenig Tiefe bei den Fantasy Elementen und mit dem New Adult Anteil bin ich auch nicht ganz warm geworden.

Zunächst fand ich Fallon als Protagonistin total vielversprechend und auch ansatzweise sympathisch, leider hat sie sich im Buch nicht wirklich entwickelt und wurde fast von Seite zu Seite ein wenig naiver und für mich leider auch nerviger. Auch ihr eher schwieriges Verhältnis zu ihren Eltern kam, für ihr Alter, ein wenig zu gezwungen rüber. Reed fand ich sehr spannend, gerade seine „Immunität“ aber auch hier hätte ich mir mehr tiefe gewünscht. Die Beziehung zwischen den beiden konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, da auch hier ein wenig am Plot und der Entwicklung gespart wurde. Richtig gut gefallen hat mir stattdessen Jess, ein Kollege und Freund von Fallon, welcher im Gegensatz zu ihr einiges hinterfragt hat und sehr realistisch wirkte.

Das Setting in Edinburgh wurde bereits im Klappentext angesprochen und klang spannend, gerade in Kombination mit diesen mystischen magischen Artefakten, aber auch hier ist es in meinen Augen leider sehr oberflächlich geblieben und ich habe die Stadt an sich kaum wahrgenommen. Aus diesem Grund hätte die Geschichte an jedem beliebigen Ort stattfinden können.

Der Schreibstil von Laura Kneidl war auch in diesem Buch gewohnt flüssig, einfach zu lesen und angenehm. Meine Kritik liegt auch absolut nicht auf der Wortwahl oder dem Stil, eher an der fehlenden Tiefe und der daraus resultierenden Oberflächlichkeit.

Mir hat das „Flüstern der Magie“ leider nicht so gut gefallen wie ich eigentlich dachte und nach anderen Büchern der Autorin erwartet hatte. Trotzdem freue ich mich schon auf ein nächstes Buch von Laura Kneidl und lese vielleicht in der Zwischenzeit „Die Krone der Dunkelheit“.

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